Mittwoch, 31. Mai 2006

metal on metal

nachdem ich das letzte mal die bilder von meinem handy lud, (die "echte" kamera will ich nicht immer mitnehmen) fiel mir folgendes auf:


leipzig

wesenberg

berlin

wenn mein blog kategorien hätte gäbe es jetzt wohl eine neue

immergut pt. ii

nun zm versprochenen zweiten teil (hier ist der erste):

hatte es am vortag nur zum schluss geregnet, in der nacht, so war der regen nun auch am vormittag zur stelle. als es daran war in die stadt zu fahren (ja, der pendelzug war toll) um nachschub an ess- & natürlich trinkbarem sicherzustellen ging es noch. gut, hätte wämer sein können, aber es ging noch. nach der fahrt zum weissen see (ja, der pendelzug war richtig toll) jedoch ging es richtig los. nach baden war mir nicht. mein respekt gilt den drei zeitgenossen die wacker rumschwammen.

cameraphone: tomte@immergut
müsste tomte sein

zurück zum zeltplatz ins zelt verkrochen. irgendwann erklang vorne laut joe cockers "n'oubliez jamais" von konserve, und die sonne kam durch. ein jubel ging über den platz. leider jedoch zu früh gefreut. der regen machte zwar ab und zu pausen, aber durch gänzliche abwesenheit glänzte er leider nicht. mew habe ich dann im zelt liegend genossen. die fotos waren nett, aber irgendwie musste ich die ganze zeit an "hund am strand" denken, und auch bei denen meinte eine freundin nicht zu unrecht, dass das was die machen schon alles da war. die nächste band die ich in augenschein nahm war mia. bei mia bin ich irgendwie zweigeteilter meinung. zuerst empfand ich sie als unnötigen ndw-aufguss, zusammen damit dass ich irgendwo las dass sie elektropunk machen sollten ziemlich enttäuchend. aber irgendwann erwischte ich mich doch beim mitsingen. aber nun hampelte mieze so rum als wär sie der überzeugung sie hätte eine ausstrahlung die einfach nicht da war. aber das lied war ja auch neu... danach passte das zwar, aber: stellenweise klang die musik tatsächlich nach elektropunk, und da klang sie richtig gut, aber viel zu oft klang es einfach scheisse. und das publikum ständig mit "meine freunde" anzureden ging mir auch auf die nerven. danach kamen mit die regierung sympathische alte hamburger schüler aus essen und dann tomte. ich fürchtete thees uhlmann und konsorten würden beginnen mich zu langweilen, und an das letzte (geniale) konzert würde es eh nicht rankommen weil "richtige" konzerte eh viel besser sind als festivalauftritte, aber dem war nicht so. drei mal völlig andere sets und völlig andere ansagen, und drei mal richtig gut. eine große band. als letzte künstlerin sah ich mir feist an (ich muss zugeben dass mich schlicht die eigentlich irrelevante tatsache, dass ich las sie hätte mal mit peaches zusammengewohnt dazu bewegte nicht schon nach tomte zum zeltplatz zu latschen, zumal die anderen beiden broken social scene-leute die schon solo auftraten kaum mehr als nur hintergrundgedudel lieferten). sagt man wohl singer/songwriter zu. es war größtenteils sehr ruhige musik, zu der sie sich selbst mit gitarre begleitete. manchmal kamen noch krachige geräusche von band dazu. ich mochte das, ein schöner abschluss für abend & immergut. danach ging ich durch den regen in mein zelt, lümmelte mich in den schlafsack und liess mich von den klängen der broken social scene in den schlaf wiegen.

cameraphone: beck's, füße und ein finger
fußboden zeltbühne

immergut war ein schönes, angenehmes festival. ich mochte die angestrahlten bäume und dass es nicht so gross war. ich schätzte den relativ geringen idioten-anteil (hey, ihr party-people mit albernen afro-perücken und von spirituosen-firmen gesponsorten strohhüten und völlig ironiefrei getragenen überdimensionierten porno-brillen, schließt euch doch bitte in eure wirtschaftswissenschaftsfakultätsgebäude ein, ja?) und die entspannte atmosphäre die sich daraus ergab. ach ja, und der pendelzug war toll.

links werden mal nachgeliefert, versprochen! ist ja schliesslich internet
links sind nachgeliefert. und die rechtschreibung verbessert. und ein ganz klitzekleines bisschen noch am ausdruck geschliffen

vom dorf

Die meisten Leute kommen halt immer noch vom Dorf, die ziehen dann in die Stadt. Das riechst du bei Tomte durch, dass wir so Kleinstadt-Freaks sind. Ich finde das ganz reizend, ehrlich gesagt.

ich auch. vielleicht mag ich ja tomte deshalb so.

~

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