Dienstag, 25. Juli 2006

es brennt der wald

wir fahren zu viert ins fränkische. g. und ich schwimmen ein paar bahnen im poolwagen und nehmen etwas bräune mit unter dem offenen dach. danach gesellen wir uns zu k. und d. in die mocca-milch-eisbar. ich bestellle einen latte macchiato und genieße ihn unter den großen deckenventilatoren, die diesen waggon stilvoll kühlen.

zugfahren könnte so schön sein.

stattdessen sitze ich recht unbequem auf einem behelfsmäßigen sitz. immerhin nicht boden. langeweile gilt es zu bekämpfen. mit lesen, mit papierbloggen. hilft alles nicht wirklich. aus dem fenster glotzen. immerhin leuna. cool. könnte ich mir gut als cyberpunkkulisse vorstellen. danach dann ein wenig weinberge und verfallene burgen, dann war's aber auch. aus den nächsten zügen sehen wir nur noch berge, mit wäldern oben drauf. oder bäume, die zur abwechslung auf bergen einen wald bilden. oder berge, die sich unter wald zu verstecken suchen.
gute nacht.
als ich aufwache stehen wir schon seit einer weile im bajuwarischen zonenrandgebiet. wegen waldbrand. wie originell. als es weitergeht hätten wir schon eine viertelstunde im anderen zug sitzen sollen. als wir in der korbstadt ankommen ist er freilich schon eine weile weg. der nächste braucht noch eine weile, so setzen wir uns in ins bahnhofscafé. sehr schön, trotz der selbstbedienung. gruselig ist lediglich, dass die verkäuferin d -im schwarzen shirt- mit den worten "gott schütze uns" verabschiedet...

~

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