kultur

Samstag, 16. April 2011

doctor doctor

angesichts des nahenden osterfestes und der damit verbundenen ereignisse in der angelsächsichen kultur textete mein kopf den titel dieses liedes zu "doctor doctor" um:


http://youtu.be/pGBS1G9cO-U

und ich wundere mich warum ich das nicht finde...

wäre ja viel cooler als das von den thompson twins oder gar ufo.
scifi-content hatte spizzenergi aber auch zu bieten:


http://youtu.be/sCWhCPIq7Os

zum abschluss noch ein newwavepostpunkwhateverliedchen einer anderen kapelle mit bezug zum eingangs erwähnten:


http://youtu.be/QHdUXr7xBb0

Sonntag, 27. Februar 2011

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die seeluft.
das stadion darüber die möwe die hoffnungsvoll kreischt.

stellenweise kein geiles spiel, aber geil das 3:0.

und doch, die ultras am anderen ende des stadions, deren halbstundenlanges erstarren in den immergleichen zwei zeilen schon zeichen genug sein sollte für deren geistiges zombietum, die ignoranz an anderen ecken im rund, die es möglich macht, die widerwärtigste ausgeburt dessen durch das stadion schwappen zu lassen, eine mischung aus dem, was an orten im netz, an dem sich anhänger einer der "hassgegner" tummeln, treffend als negativsupport bezeichnet wird, homophobie und mathekenntnissen, die nicht mal eines kindergartenkindes würdig sind.

ja sicher, es ist in rostock nicht mehr so wie in den neunzigern, wo kaum einer sich ernsthaft dran störte, wenn dorfglatzen "deutsche, wehrt euch"-gröhlend die sitze der straßenbahn in richtung hauptbahnhof ramponierten, an dessen rückseite die busse ins umland abfuhren (haben halt verloren, sind halt besoffen...). aber das "schwule lausitzer", wahlweise auch "schwule hamburger", das bleibt trotzdem ein riesenhaufen scheiße. einer der weh tut. nicht nur, aber auch, weil er sich nicht auf idioten in der süd beschränkt.

meine lieblingsleserin meinte, es wird zeit, dass mal liebe gefeiert wird. obwohl sie mit ndw/80er eher wenig anfangen kann, so verweisen die bahnen meiner gedanken dennoch auf folgendes:


direktlink

Montag, 28. Juni 2010

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der besuch aus polen hatte unter anderem folgendes mitgebracht:
warum wurde präsident kaczyński auf dem wawel begraben?
weil piłsudski kurz vor seinem tod ein kaltes lech verlangte.

Mittwoch, 16. Juni 2010

herrenreiter

beim inneren reichsparteitag brachte ich gerade bier weg und holte neues. nein, schön finde ich die wendung an der stelle nicht und ich kann leute nicht verstehen, die sich darüber wundern, dass sie außerhalb eines rahmens schwarzen humors nicht für jenden cool kommt. aber bei einem: "finde ich nicht lustig" kann man es bewenden lassen. imho. und ich zitiere pantoffelpunk:

Lass doch die olle Hohenstein in Ruhe, viel schlimmer sind die Vuvuzela-Verbotsnazis.

jepp, die, die die guten sitten richtigen arischeneuropäischen fußballs bedroht sehen...
solange keine anderen argumente kommen als "die nerven" oder "da kann man ja nicht mehr durch das absingen der immergleichen zwei lieder so langeweile erzeugen, wie es sich gehört" sehe ich nicht, wieso ich den kampf gegen vuvuzelas als etwas anderes als europäisches dominanzdenken empfinden sollte.

innerlich gefeiert habe ich beim anblick zweier durch flaggenumhang gekleidert uniformierter junger männer nebeneinander an den pissbecken. die türen der bierwegbringeinrichtung waren mit "boys" und "girls", groß auf a4-zettel gedruckt, beschriftet. jemand hat mit bleistift "knaben" bzw. "maiden" dazugeschrieben. die striche durch die originalbeschriftung machen den unterschied zwischen scherzkeks und nationalistisches arschloch.

diese kaiserfressend-gesangsliberale nicht-exkludierende schlesische mannschaft da auf dem platz, die macht mir freude. das deutschland jedoch hat ein paar widerliche pickel in seinem gesicht.

direktlink

Sonntag, 30. Mai 2010

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Bernard displays little enthusiasm or interest in retail (or, indeed, anything outside drinking, smoking and reading)

Dienstag, 6. April 2010

irene binz in magdeburg

ronald m. schernikau wäre dieses jahr 50 jahre alt geworden. die literarischen verarbeitungen eines interviews mit seiner mutter an einem wochenende in hamburg werden in diesem monat in seiner geburtsstadt zu ehren kommen.

am 8. april werden ellen schernikau und thomas keck im literaturhaus magdeburg aus dem dann nach langer zeit erschienen buch "irene binz. eine befragung" lesen: klick.

am 17. wie 18. april sowie am 16. mai wird das theater magdeburg auf der probebühne: "irene binz, die frau im kofferraum" aufführen: klick.

Sonntag, 14. Februar 2010

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die kalendarische kollission des tulpensonntags mit dem valentinstag veranlasst die dudelfunkzwangsfrohnaturen in der karnevalsregion dazu, ein ganz doll schlimmes dilemma zu konstruieren und ihre zuhörer damit zu nerven. anscheinend ist das vertrauen in deren kognitive fähigkeiten dermaßen gering, dass man auf dieses möchtegernproblem alle fünf minuten erneut hinweisen muss.

richtig schlimm wird es, wenn der dudelfunk am sonntagvormittag einen auf anspruch macht und sich einbildet, ein erhöhter wortanteil sowie eine moderatorin mit aus fernsehen bekanntem namen würden schon reichen, diesen irgendwie hervorzuzaubern.

Mittwoch, 6. Januar 2010

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öffentlich-rechtliches abnehmen. komischerweise nur frauen in der sendung. wieso? ich weigere mich zu glauben, dass das biologisch sein soll.

eine der frauen erzählt, für die motivation wäre es wichtig, dass man nicht des abnehmens wegen abnimmt, sondern ein "weil" hat. aber ihr "weil" scheint trick und nicht grund zu sein. ein nichtvorhandensein eines guten "weil" wirkt undenkbar.

Montag, 30. November 2009

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ich bin dafür, den umgang mit religionen komplett zu heidifizieren und den bau von kirchtürmen als phallussymbole einer ideologie, die in fragen der gleichberechtigung der geschlechter und sexuellen identitäten nicht mit unserem rechtsempfinden übereinstimmt, zu verbieten. schon bestehende kirchtürme dürften dann, als teil des stadtbildes, bleiben, aber die nutzung der kirchglocken sollte, wenn überhaupt, nur noch in ausnahmefällen zu gestatten sein, um die bürger vor der durch diese verursachten lärmbelästigung zu bewahren.

(satire, kann ganz bewusst gemachte unzulässige verallgemeinerungen beinhalten)

Samstag, 21. November 2009

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das schweizer fernsehen über den schweizer zonenpunkrocker aljoscha rompe:

direktlink

[via parocktikum.de]

(das arme layout. beschränke mich aufs verlinken)

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