Donnerstag, 16. Februar 2006

kaffee & herr lugosi

nun sitze ich bei dieser bahnhofscroissantkettenfiliale, da ich nicht zum burger king wollte. aber wesentlich unbequemer wäre es dort auch nicht gewesen, und trinke meinen kaffee, hoffend am ende des kaffees ist nicht mehr soo viel zeit über bis der letzte zug in mein provinzkaff fährt. was soll das, grosse stadt? wieso fängt die band schon halb 9 an... und ist dementsprechend schon halb 11 fertig? das vorletzte konzert das ich sah begann dort erst, beim letzten hatte die vorband erst angefangen als hier schon die zugaben gefordert wurden. und ich hörte das ist hier üblich, deckt sich auch mit meinen ganz wenigen erfahrungen, das mit dem pünktlich anfangen. ob das daran liegt, dass noch so viel mehr geht in der grossen stadt? dass ein konzert in der provinz so nach hinten geschoben wird bzw. geschoben werden kann, weil es sonst nicht viel anderes gibt, während hier ein konzert erst die eröffnung des abends darstellt? ob es einfach nur gehässigkeit ist, zu zeigen, dass man es so machen könnte? oder ist das alles nur purer zufall?

egal, es ist hilfreich. es ist eine schöne sache, einen weiteren ort für konzertebesuche errschlossen zu haben, der auch noch ein interessantes agebot hat auf dem gebiet, und dabei nicht von mitfahrgelegenheiten oder schlafplätzen abhängig zu sein (wobei schlafplätze natürlich nicht zu verachten wären). aber doof, wenn man anderthalb stunden nichts zu tun hat. wohl wirklich gehässigkeit... mist, kaffee alle und noch 'ne halbe stunde. egal. woher haben die leute das bier in ihren händen? aus dieser bahnhofscroissantkettenfiliale sicherlich nicht, hatte der nicht wirklich freundliche bahnhofscroissantkettenfilialenangestellte doch eben zwei leute mit frisch bei ihm gekauften sandwiches mit den worten "kein alkohol" wieder aus der "sitz"-ecke verscheucht.

also ab nach draussen. ein bisschen umsehen. ah, ein kleiner imbiss, mit currywurst und bockwurst und bier. "zwei flaschen berliner, bitte" - "zum mitnehmen?" - "jo". mit den flaschen im rucksack ab auf den bahnsteig. wirklich schön, nachts auf einer bahnsteigbank zu sitzen mit element of crime aus dem ipod, einem kühlen bierchen, einer kapuze auf dem kopf und dabei nachzudenken.

es war ein gelungenes konzert. ein bisschen viel show vielleicht, die bauhaus da lieferte, aber das war zu erwarten. die show war gut, es hat spass gemacht. verdammt viel spass. schande über mich, dass ich den freund, den ich dort traf, fragen musste, woher ich dieses eine lied kenne. "david bowie"... na klar, ziggy stardust. joy divisions transmission konnte ich jedoch sofort identifizieren.

der zug rollt ein, ab nach hause.

endlich darniedergeschriebene gedanken aus der nacht zum letzten samstag

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